Arbeitslosengeld vor Vertragsschluss grob prüfen

Abfindung, Aufhebungsvertrag, Kündigungsfrist: Wir zeigen dir das ALG Risiko klarer.

Die meisten Seiten erklären nur die Regeln. Wir drehen es um und simulieren den konkreten Fall: Sperrzeit, Ruhenszeit, kritische Punkte und die Unterlagen, die du vor Unterschrift prüfen solltest.

  • grob in Minuten statt Paragrafen-Chaos
  • trennt Sperrzeit und Ruhen sauber
  • zeigt Frist- und Urlaubsthemen extra
Grafik mit Schild, Kalender und Taschenrechner

Was wir prüfen

Aufhebungsvertrag, Eigenkündigung, Arbeitgeberkündigung, Abfindung, Urlaubsabgeltung und Fristen.

Was wir nicht schönreden

Mit deiner ursprünglichen Input-Liste geht ein sauberer Ruhenscheck nicht. Dafür brauchen wir auch Alter, Betriebszugehörigkeit und das frühestmögliche Arbeitgeber-Ende.

Was du bekommst

Risikostufe, grobe Dauer, frühesten möglichen ALG-Start, kritische Punkte und eine Checkliste für Anwalt oder Agentur.

Dein Fall

Pflichtfelder zuerst. Zusatzfelder schärfen das Ergebnis.

Zusatzfelder für präziseres Ergebnis

Ausgabe

Grobe Simulation auf Basis deiner Angaben.

§

Noch kein Check

Trag deinen Fall ein. Wir zeigen dir dann Sperrzeit, Ruhenszeit, kritische Punkte und die Unterlagen, die du sofort prüfen solltest.

Sperrzeit

Das ist meist das Problem bei Eigenkündigung oder Aufhebungsvertrag ohne wichtigen Grund. Typisch sind bis zu 12 Wochen. Bei verspäteter Arbeitsuchendmeldung droht zusätzlich oft 1 Woche.

Ruhen

Das ist kein Vorwurf, sondern ein Zahlungsaufschub. Typisch bei Abfindung plus verkürzter Arbeitgeberfrist oder bei Urlaubsabgeltung. Die Anspruchsdauer wird dadurch grundsätzlich nicht automatisch gekürzt.

Der Knackpunkt

Viele Nutzer tippen nur Abfindung und Austrittsdatum ein. Das reicht nicht. Ohne echten Arbeitgeber-Kündigungstermin ist der § 158 Check nur geraten.

FAQ

Nur die Punkte, die für die Entscheidung vor Unterschrift wirklich zählen.

Wann ist ein Aufhebungsvertrag besonders riskant?

Wenn kein wichtiger Grund belegt ist, der Arbeitgeber nicht ohnehin fristgerecht gekündigt hätte oder das vereinbarte Austrittsdatum vor dem ordentlichen Arbeitgeber-Termin liegt.

Wann kann das Sperrzeit-Risiko sinken?

Wenn der Arbeitgeber ohnehin betriebsbedingt fristgerecht gekündigt hätte und die Abfindung im typischen Bereich von bis zu 0,5 Monatsgehältern pro Beschäftigungsjahr bleibt. Dann kippt das Risiko oft von hoch auf niedrig oder mittel, aber ohne Unterlagen ist das nie sauber.

Warum fragen wir nach Alter und Betriebszugehörigkeit?

Weil der bei der Ruhensberechnung berücksichtigte Abfindungsanteil davon abhängt. Genau dieser Anteil verschiebt die wahrscheinliche Dauer des Zahlungsaufschubs.

Was bringt die Arbeitsuchendmeldung vorab?

Sie vermeidet unnötige Zusatzprobleme. Wer die Frist verpasst, riskiert zusätzlich eine einwöchige Sperrzeit.

Wichtiger Hinweis

Wir liefern hier bewusst eine grobe Vorprüfung und keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind immer Arbeitsvertrag, Tarifvertrag, Kündigungsschreiben, Aufhebungsvertrag, Freistellung, Sozialplan und die Einzelfallentscheidung der Agentur für Arbeit.