Vor Unterschrift grob prüfen statt blind unterschreiben

ALG Sperrzeit, Ruhen und Abfindung endlich in einem Rechner.

Wir machen aus verstreuten Regeln einen konkreten Vorab-Check. Statt Textwüste bekommst du eine grobe Einschätzung zu Sperrzeit, Ruhenszeit, kritischen Punkten und den Unterlagen, die du vor Aufhebungsvertrag oder Aufhebungsangebot prüfen solltest.

  • trennt Sperrzeit und Ruhen sauber
  • berücksichtigt Frist, Resturlaub und Meldefrist
  • zeigt klare nächste Schritte statt nur Paragraphen
Grafik mit Dokument, Kalender, Taschenrechner und Warnsymbolen für den ALG Risiko Check

Für wen die Seite gedacht ist

Für Arbeitnehmer, die vor Kündigung, Aufhebungsvertrag, Abwicklungsvertrag oder Abfindungsangebot wissen wollen, was beim ALG kritisch werden kann.

Was wir konkret prüfen

Beendigungsart, Austrittsdatum, frühestmögliches Arbeitgeber-Ende, Abfindung, Gehalt, Alter, Betriebszugehörigkeit, Resturlaub und Arbeitsuchendmeldung.

Was du am Ende hast

Risikostufe, grobe Dauer, frühesten möglichen ALG-Start, kritische Punkte und eine Checkliste für Fachanwalt oder Agentur für Arbeit.

Dein Fall

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Grobe Simulation auf Basis deiner Angaben.

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Noch kein Check

Trag deinen Fall ein. Wir zeigen dir dann Sperrzeit, Ruhenszeit, kritische Punkte und die Unterlagen, die du sofort prüfen solltest.

Warum diese Seite mehr Substanz hat

Viele Rechner fragen nur Abfindung und Austrittsdatum ab. Das reicht nicht. Für einen groben Check zu Ruhen und Sperrzeit brauchen wir weitere Faktoren, damit aus einer bloßen Vermutung wenigstens eine nachvollziehbare Vorprüfung wird.

  • Wir trennen Sperrzeit und Ruhen statt beides zusammenzuwerfen.
  • Wir zeigen, welcher Punkt das Risiko hochzieht.
  • Wir nennen Unterlagen, die du vor Unterschrift wirklich brauchst.

Wann der Rechner an Grenzen kommt

Der Rechner ersetzt keine Prüfung von Arbeitsvertrag, Tarifvertrag, Sozialplan, Kündigungsschreiben oder dem genauen Wortlaut eines Aufhebungsvertrags. Sonderkündigungsschutz, Freistellungsklauseln, variable Vergütung und individuelle Zusagen können das Ergebnis verschieben.

  • unklare oder tarifliche Kündigungsfristen
  • gemischte Gründe im Aufhebungsvertrag
  • fehlende Nachweise zur betriebsbedingten Kündigung

So bewerten wir den Fall grob

Wir fragen zuerst, wie das Arbeitsverhältnis endet. Danach prüfen wir, ob ein typisches Sperrzeit-Risiko aus Arbeitsaufgabe oder Verhaltensvorwurf erkennbar ist. Anschließend schauen wir getrennt darauf, ob ein Ruhenszeitraum wegen verkürzter Frist, Abfindung oder Urlaubsabgeltung naheliegt.

Das Ergebnis ist bewusst konservativ. Wenn Informationen fehlen, stufen wir das Risiko nicht künstlich schön herunter, sondern markieren Lücken offen als Unsicherheit.

Was vor der Unterschrift auf den Tisch gehört

  • Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag mit echter Kündigungsfrist
  • finaler Entwurf des Aufhebungsvertrags oder Kündigungsschreibens
  • Nachweis, ob der Arbeitgeber sonst selbst gekündigt hätte
  • Regelung zu Resturlaub, Freistellung und Urlaubsabgeltung
  • Beleg der Arbeitsuchendmeldung und alle Fristen

Sperrzeit

Das ist meist das Problem bei Eigenkündigung oder Aufhebungsvertrag ohne wichtigen Grund. Typisch sind bis zu 12 Wochen. Bei verspäteter Arbeitsuchendmeldung kann zusätzlich oft 1 Woche hinzukommen.

Ruhen

Das ist kein Vorwurf, sondern ein Zahlungsaufschub. Typisch bei Abfindung plus verkürzter Arbeitgeberfrist oder bei Urlaubsabgeltung. Der Anspruch läuft dabei anders als bei einer klassischen Sperrzeit.

Der häufigste Denkfehler

Abfindung allein heißt nicht automatisch Sperrzeit. Umgekehrt kann ein vermeintlich sauberer Aufhebungsvertrag trotzdem problematisch werden, wenn Frist und Dokumentation nicht stimmen.

Verantwortung und Transparenz

Hinter der Seite steht eine klar benannte Verantwortliche, ein Impressum, eine Datenschutzerklärung und eine eigene Erläuterung, wie der Rechner gedacht ist. Für Themen rund um Einkommen und Arbeitslosengeld ist genau diese Transparenz kein Bonus, sondern Pflicht.

Mehr über diese Seite

FAQ

Nur die Punkte, die vor einer Unterschrift wirklich zählen.

Wann ist ein Aufhebungsvertrag besonders riskant?

Wenn kein wichtiger Grund belegt ist, der Arbeitgeber nicht ohnehin fristgerecht gekündigt hätte oder das vereinbarte Austrittsdatum vor dem ordentlichen Arbeitgeber-Termin liegt.

Wann kann das Sperrzeit-Risiko sinken?

Wenn der Arbeitgeber ohnehin betriebsbedingt fristgerecht gekündigt hätte und die Abfindung im typischen Bereich bleibt. Dann kippt das Risiko oft von hoch auf mittel oder niedrig. Ohne Unterlagen ist das aber nie sauber.

Warum fragen wir nach Alter und Betriebszugehörigkeit?

Weil der bei der Ruhensberechnung berücksichtigte Abfindungsanteil davon abhängen kann. Genau dieser Anteil beeinflusst, wie stark ein möglicher Zahlungsaufschub ins Gewicht fällt.

Was bringt die Arbeitsuchendmeldung vorab?

Sie vermeidet unnötige Zusatzprobleme. Wer die Frist verpasst, riskiert zusätzlich eine einwöchige Sperrzeit. Diese Woche ist oft vermeidbar und deshalb besonders ärgerlich.

Reicht eine hohe Abfindung allein für ein Problem beim ALG?

Nein. Entscheidend ist nicht nur die Höhe, sondern vor allem, ob das Arbeitsverhältnis vor dem ordentlichen Arbeitgeber-Ende endet und welche weiteren Faktoren im Vertrag geregelt sind.

Ist der Rechner für eine sofortige Unterschriftsentscheidung gedacht?

Er ist für eine Vorprüfung gedacht. Wenn das Ergebnis kritisch ist oder Unterlagen fehlen, sollte vor Unterschrift fachlicher Rat eingeholt werden.

Wichtiger Hinweis

Wir liefern bewusst eine grobe Vorprüfung und keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind immer Arbeitsvertrag, Tarifvertrag, Kündigungsschreiben, Aufhebungsvertrag, Freistellung, Sozialplan und die Einzelfallentscheidung der Agentur für Arbeit.